Buserich Gelterkinden


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Jugend, Lehr- und Wanderjahre

Wo komme ich her?

Klein Erich


Geboren bin ich am 3. August 1930 in Liestal.
Mein Vater Hans Buser war, wie bereits sein Vater, Heinrich Buser, Bürger der Oberbaselbieter Gemeinde Hemmiken. Sie waren offenbar Nachkommen eines vor Zeiten nach Hemmiken «emigrierten» Einwohners von Buus, der in Hemmiken den Dorfnamen «der Buser», also «der von Bus» (oder – je nach Schreibweise – von Buus), erhalten hat. Später, als es in Hemmiken mehr und mehr von diesen «Buser» gab, wurden meine Vorfahren «die Schwarzli-Buser», oder einfach «s Schwarzlis» genannt. Somit bin ich also «s Schwarzli- heirihanse Erich
». Mein Vater war von Beruf ursprünglich Pierrist (Uhrenstein-Schleifer), später Fabrikarbeiter, Magaziner; privat und politisch war er Gewerkschafter, Freiwirtschafter, Abstinent, Gemeinderat, Schul- und Kirchenpfleger, Präsident von Blaukreuzverein und -Chor.



Rüedi-Wächter bei der Arbeit


Meine Mutter war vor der Heirat Bürgerin von Gelterkinden, eine von der «Rüediwächter-Familie», also aus einer seit Ende des 15. Jahrhunderts in Gelterkinden domizilierten Familie der «Rüdi», «Rüedi» «Rüdin»; sie war gelernte Knaben-Schneiderin sowie, nach ihrer Verheiratung, Hausfrau und Mutter.


Meine Jugendjahre verbrachte ich in Ormalingen; ab dem fünften Lebensjahr im «Sunneschyn», dem allerersten im Gebiet des Ormalinger «Chrumbachers» erbauten Wohnhaus.


Konfirmation


Nach Kindergarten und Primarschule folgten drei Jahre Bezirksschule in Böckten, und danach ein Jahr Welschlandaufenthalt im Waadtland bei einer ärmlichen, vor Generationen aus dem Bernbiet zugewanderten Kleinbauernfamilie.
Es folgten: Eine kaufmännische Lehre bei der Genossenschaft «Konsumverein Gelterkin- den» (heute Coop), eine erste Anstellung bei der ehemaligen «Eigenheimbank» in Basel und anno 1954 die Wahl als «Kanzlist» der hiesigen Gemeindeverwaltung

Hochzeit


Im Jahr 1955 fand die Heirat mit der Bernecker Bürgerin Margrit Thurnheer, Tochter einer kinderreichen Gemüsebauern- und -Händler-Familie aus St. Margrethen SG, statt.
Von 1956 bis 1961 wurden uns vier Kinder (zwei Söhne und zwei Töchter) geschenkt. Im Laufe der Jahre stiessen nach und nach noch zwölf Grosskinder zum «Buser-Clan».
Der erste Wohnsitz unserer Familie war ein kleines Eigenheim am Schützenmattweg in Gelterkinden. Im Jahr 1961 erfolgte der Einzug in unser ehemaliges Haus auf den «Leieren».



Gestaltung: Andreas Bothe Gelterkinden 2010 / Aktualisiert am 22 Apr 2017

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