Buserich Gelterkinden


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Die Gedanken sind frei....

Tagträume

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Die drei kleinen Glocken
Es gibt noch drei alte Gelterkinder Glocken; nämlich: Im Kirchturm der St. Peter-Kirche das im Jahr 1828 umgegossene Glöckchen von anno 1417 (ehemals Teil des Sturmgeläutes und später «Gantglöggli»); die im Jahr 1891 nach Basel verkaufte Glocke von 1447 (befindet sich in einem Lager des Basler Historischen Museums) und schliesslich das 1875/6 von Jakob Keller in Zürich-Unterstrass gegossene Glöckchen für das Schulhaus von 1876 (seit 1954 «nur» noch «Banntagsglöggli»).
Die drei Glocken sind wenn möglich gelegentlich (zum Beispiel wenn das «Bonigasse-Schulhaus» gänzlich «privatisiert» würde) zusammen irgendwo im Dorf präsentabel ausstellen: In einem Glockentürmli auf dem Dorfplatz, im Park, in der Umgebung der «Pfarrscheune», beim Jundt-Huus, oder?).

Der Dorfplatz
Anlässlich einer nächsten Überarbeitung der Ortskernplanung müsste eine umfassende Neugestaltung des Dorfplatzes anzustreben sein. Es ist dabei vor allem von der Frage auszugehen: Was passiert, wenn zum Beispiel der Kanton das «Gerichtsgebäude» verkauft und die Erwerber den Vorplatz zum Haus als Garten umgestalten und benutzen möchten?
Ziel dieses «Kraftaktes» müsste die Schaffung einer "Begegnungszone Dorfplatz" sein, also eines Dorfplatzes, die zu Recht mit diesem Namen betitelt werden könnte.

Die ehemalige Pfarrscheune

Die anno 1596 erbaute «Pfarrschüüre» ist von der Einwohnergemeinde im Jahr 1906 erworben worden. Von dieser wird sie seither als Feuerwehrlokal genutzt. Dafür aber, darüber ist man sich «wyytumme» einig, ist dieses Gebäude eigentlich «zu schade».
Also: Die Feuerwehr müsste «umgesiedelt» werden! Wenn nicht nach Ormalingen, dann zum Beispiel auf das «Fääli»-Areal oder das Grundstück des ehemaligen Zeughauses, oder?

Alsdann ist die Pfarrscheune zu renovieren und zu restaurieren, damit sie neu verwendet werden kann: Als Bau mit Archivlokalitäten für die Bürgergemeinde, die Stiftung Ortssammlung, die Sammlung «Johnson», die Feuerwehr usw.; als Sekretariatslokal für die gemeinde-eigenen kulturellen Organisationen (Marabu Kulturverein, Ortssammlung, Verein Jundt-Huus, Orchester- und Musikverein, Kirchgemeinde, Gemeindebibliothek etc.); für die Aufnahme von «ausgesuchten» musealen, in der Fääli «dahinvegetierenden» Objekten der OSG (Stichwort «Schaulager») sowie für eine der Öffentlichkeit zugängliche Bibliothek «Gelterkinden und Region» mit Werken aus dem Archiv der OSG, der Gemeindebibliothek und allenfalls Privater.
PS: Am Gebäude wäre dann – nebst dem bei letzthin erfolgten Umbauarbeiten entdeckten Mauerstein mit der Jahreszahl 1596 – das für den anno 1826 mit seinem Ryytwägeli verunfallten Pfarrer Johann Konrad Holzach von der Gemeinde gestiftete Epitaph anzubringen.



Gestaltung: Andreas Bothe Gelterkinden 2010 / Aktualisiert am 22 Apr 2017

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